Umwelt

Startseite/Schlagwort: Umwelt

Kreisumweltpreis – Jetzt mitmachen !

Von |2021-02-01T12:57:00+01:00Februar 1st, 2021|Gemeinde Heusweiler, Industrie & Handel, Natur & Freizeit|

Mitmachen beim Umweltpreis 2021

Schon seit 1985 gibt es den Umweltpreis des Landkreises Saarlouis. Mittlerweile ist er schon gelebte Tradition. In diesem Jahr geht es um den Aspekt der „ökologischen Altbausanierung“.

Mit diesem Thema möchte der Kreistag, Umbauprojekte, die Gesichtspunkte des nachhaltigen Bauens verfolgen, hervorheben. Zum einen soll das Spektrum dessen veranschaulicht werden, was heute bauökologisch und technisch möglich ist. Zum anderen soll herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschafft und so zur Nachahmung eingeladen werden. Ausgelobt wird insgesamt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Gesucht werden Altbauten, die nach ökologischen, klimaschonenden, energieeffizienten Standards saniert wurden und zeigen, dass nachhaltiges Bauen viele Vorteile bietet. Als Altbauten im Sinne des Kreisumweltpreises werden Gebäude verstanden, die vor der ersten Energieeinsparverordnung (01.11.1977) errichtet wurden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein und hohes Kosteneinsparpotential, flankiert von attraktiven Fördermöglichkeiten, haben in den letzten Jahren viele Hausbesitzer im Landkreis Saarlouis dazu veranlasst, ihre Eigenheime oder vermieteten Gebäude zu sanieren. Sie alle sind aufgerufen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Bewertet werden alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen – vom Keller bis zum Dach. Die Jury freut sich besonders auf ganzheitlich, unter ökologischen Gesichtspunkten, sanierte Gebäude.

Mit dem diesjährigen Umweltpreis möchte der Landkreis Saarlouis die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Institutionen dazu ermutigen, sich für eine natürliche und nachhaltige Umwelt und für Klimaschutz zu engagieren. Er möchte dazu anregen und Ansporn geben, bei eigenen Umbauprojekten neusten ökologischen Standards Priorität einzuräumen.

Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt unter Verwendung des Bewerbungsbogens. Die Bewerbung ist bis zum 19.02.2021 per Post an den Landkreis Saarlouis, Amt 69, Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6, 66740 Saarlouis, oder elektronisch an umwelt@kreis-saarlouis.de zu senden. Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises.

Einsendeschluss ist der 19.02.2021.

Ziel des Umweltpreises ist es, das Bewusstsein um eine natürliche Umwelt als lebensnotwendige Grundlage zu fördern. Zugleich soll die Eigeninitiative im Landkreis Saarlouis ansässiger Einzelpersonen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Unternehmen und sonstiger Institutionen angeregt und unterstützt werden, aktiv an der Lösung lokaler Umweltprobleme mitzuwirken. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet will der Wettbewerb herausstellen. Der Umweltpreis wird demgemäß für wirtschaftlich realisierbare Vorschläge und Pläne sowie praktische und geistige Arbeiten verliehen, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Fachliche Unterstützung bei der richtigen Anlage innerörtlicher Naturflächen erhalten Interessierte auch von der Landwirtschaftskammer, dem Verband der Gartenbauvereine und dem Landesverband der Imker. Vom Ministerium für Umwelt wird die Anlage privater innerörtlicher Blühflächen zusätzlich finanziell gefördert.

REGIO.news Umweltpreis

Saarland – unser Ökoland !

Von |2021-01-25T11:57:49+01:00Januar 25th, 2021|Industrie & Handel, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

20 Prozent Ökoflächen im Saarland

143 Betriebe im Saarland, die ökologische Landwirtschaft betreiben. Das sind 20 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche, die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß.

Der Anteil an Ökolandbau im Saarland ist im laufenden Jahr erneut gestiegen: Knapp 20 Prozent, oder in absoluten Zahlen 14.800 Hektar, der landwirtschaftlichen Fläche werden jetzt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das sind etwa 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß. „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wir wollen die Öko-Fläche weiter vergrößern – auf einen Flächenanteil von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant“, bekräftigt Umweltminister Reinhold Jost. Das Budget sehe ein stufenweises, gesteuertes Wachstum vor.143 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich bereits in der Öko-Förderung des Umweltministeriums. Für den 1.1.2021 werden 14 weitere Betriebe in die Umstellung gehen. „Uns ist es wichtig, dass bei der Auswahl der zu fördernden Betriebe Qualität vor Quantität geht. Gefördert wird nur, wer bestimmte Anforderungen erfüllt. Auch die Direktvermarktung mit regionalen und dadurch klimafreundlichen kurzen Wegen ist ein Auswahlkriterium“, so Jost. Das Saarland steht mit dieser Herangehensweise nicht allein da. Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen, ein Beratergremium der Bundesregierung, fordert aktuell in einem Gutachten, dass Agrarsubventionen immer an ökologische Verbesserungen geknüpft sein sollten.

Landkreis Anzahl der Betriebe
Merzig-Wadern 43
Saarlouis 21
Saarpfalzkreis 22
Neunkirchen 17
St. Wendel 27
Regionalverband Saarbrücken 13
Gesamt 143

Minister Jost: „Bisher wurde unser Anforderungsprofil von den Landwirten gut angenommen und wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren weiterhinBetriebe dazu bereit sein werden, unser Förderangebot anzunehmen.“ Nach einer Umstellungszeit von zwei Jahren können die geförderten Betriebe mit ihrem Angebot zur bereits breiten Produktvielfalt an ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln von saarländischen Bauernhöfen beitragen. Die Palette umfasst bisher Obst, Eier, Schweine- und Rindfleisch, Fleisch aus Gehege-Haltung, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.In der neuen europäischen Förderperiode (ELER) 2021 bis 2027 will das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insgesamt rund 22,8 Millionen Euro in den Öko-Landbau investieren – gut doppelt soviel wie in der Vorgängerperiode.

REGIO.news Ökoland

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege !

Von |2021-01-25T11:56:08+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu: extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Dennoch steht unser saarländischer Wald im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da. Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

REGIO.news Forstamt

Das Online-Forstamt ist da!

Von |2021-01-25T11:55:00+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wollen Sie Müll im Wald, einen umgestürzten Baum oder Wegschäden melden?
Ab sofort ist dies schnell und unkompliziert über das Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebes möglich!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie mit dem SaarForst Kontakt aufnehmen möchten, können Sie das nun ganz einfach tun: das Online-Forstamt steht Ihnen zu Fragen bezüglich der von uns bewirtschafteten Flächen zur Verfügung.
Auf Ihrer Spazier- oder Laufroute ist ein Baum umgefallen, der Weg beschädigt oder Sie haben Müll im Wald entdeckt? Mit dem neuen Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebs können Sie Ihre Anliegen schnell und unkompliziert mitteilen. Via Kontaktformular erreicht uns ihr Anliegen direkt. Das neue Beschwerde- und Ideenmanagement ist Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ein Team aus drei Mitarbeitern des SaarForstes kümmert sich um den neuen Dienst.

Schicken Sie eine Mail an waldpost@sfl.saarland.de, verwenden Sie das Kontaktformular oder tragen Sie Ihr Anliegen telefonisch unter 0681/9712-01 vor.

REGIO.news Forstamt

Nach oben