Naturlandschaften

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Plakette “Insektentankstelle” stark nachgefragt

Von |2020-08-11T16:16:39+02:00August 11th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

| Quelle / Bilder: NABU Köllerbach

Die Plakette des NABU Köllertal “Insekten-Tankstelle” ist weiterhin stark nachgefragt und kann beim NABU beantragt werden.

NABU Köllertal Insekten-Tankstelle
NABU Köllertal Insekten-Tankstelle

Der NABU Köllertal zeichnet mit seiner Aktion “Insekten-Tankstelle” Vorgärten und Gärten aus die eine besondere Blütenvielfalt für nektarsammelnde Insekten anbieten. Der NABU möchte damit sensibilieren das es Alternativen zu reinen Steinwüsten gibt. Es geht um eine ausgewogene Landschaftgestaltung die direkt vor der Haustür beginnt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim NABU Köllertal unter:
nabu-koellertal@gmx.de
Telefon: 0 68 98 / 200 1995

Mobile Mähbande hält Brombeeren und Wildwuchs kurz

Von |2020-08-07T20:59:39+02:00August 7th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Quelle / Bilder: Stadt Püttlingen

Ungewohntes tut sich zurzeit am Geisberg. Mitten zwischen Wildwuchs und Brombeeren knabbert eine Gruppe Schafe Brombeerblätter, Wildrosen und Gras ab. Denn abseits der Köllerbachaue, wo die großen Büffel und Rinder weiden, sorgen auch etwas kleinere Huftiere dafür, dass die Püttlinger Landschaft nicht verbuscht – und so ganz nebenbei fördern sie damit die Struktur- und Artenvielfalt in der Köllertalstadt.

Mobile Mähbande der Stadt Püttlingen
Stadt Püttlingen - Frau Schaub mit den Schafen
Frau Schaub mit den Schafen

Neben dem stationären Waldschafprojekt des Natur- und Vogelschutzvereins Püttlingen im Mühlengrund gibt es nämlich eine weitere, mobile Schafherde in Püttlingen. Insgesamt 20 Schafe, genauer Heidschnucken sowie Waldschafe, gehören zu dem Beweidungsprojekt, das 2018 vom Runden Tisch Landschaft ins Leben gerufen wurde und von Frau Schaub betreut wird. Als mobile Mähtruppe ist ihr Standort variabel. So grasen sie ganz flexibel auf festgelegten, städtischen wie privaten Flächen, wie im Erbachtal oder aktuell am Geisberg. Die alten, vom Aussterben bedrohten Landschafrassen machen dabei vor kaum einem Gewächs halt: Brombeeren, Wildrosen, Weißdorn, aber auch Disteln und Brennnesseln schmecken ihnen besonders gut. Die Ernährung ist ganz auf das Beweidungsareal abgestimmt – auf dem Speiseplan stehen nur Pflanzen, Kräuter oder Gräser aus der unmittelbaren Umgebung. Das macht sie zu idealen Tieren für die  Beweidungsprojekte. Selten gibt es Kraftfutter – das ist den Muttertieren nach den ersten Tagen der Geburt vorbehalten. Was den Schafen jedoch gar nicht gut tut ist mitgebrachtes Essen, wie beispielsweise Brot. Was von Passanten und Besuchern lieb gemeint ist, kann bei den Tieren schwere gesundheitliche Folgen haben oder gar zum Tode führen. Daher sollten Sie beim Besuch der genügsamen Tiere von zusätzlichem Futter unbedingt absehen! Aktuell besteht die Herde aus Weißen Gehörnten Heidschnucken (ein Muttertier und ein Lamm), Grauen Gehörnten Heidschnucken (ein Muttertier und ein Lamm) sowie weißen und braunen, behornten und unbehornten Waldschafen. Insgesamt umfasst die Herde 9 Muttertiere, 10 Lämmer und einen Bock.

Lauschtouren zum Radfahren

Von |2020-08-07T20:30:24+02:00August 7th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Quelle / Bilder: Saarland.Urlaub / Lauschtour
Lauschtour APP

Die Lauschtour auf dem mit vier ADFC-Sternen ausgezeichneten Saar-Radweg führt vom Saarbrücker Stadtteil St. Arnual bis zum rheinland-pfälzischen Konz, wo die Saar in die Mosel fließt und die gleichnamigen Radwege aufeinandertreffen. Insgesamt 15 Lauschpunkte,10 davon im Saarland, können entlang der Strecke erkundet werden.

Auf die Lauschtourpunkte machen zusätzlich Schilder am Radweg aufmerksam. Sie weisen mit Überschriften wie „Fürstliche Aussichten“, „Der schönste Umweg im Saarland“ oder „Das Bollwerk des Sonnenkönigs“ auf die Möglichkeit des Abrufs von interessanten Audiodateien am jeweiligen Standort hin. Mit einem aufgedruckten QR-Code kann vor Ort die App kostenlos heruntergeladen werden.

Lauschtour APP Saar-Radweg
Infos zum Saar-Radweg

Magazin „Nationale Naturlandschaften im Saarland“

Von |2020-08-07T19:10:56+02:00August 7th, 2020|Natur, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Naturschutz, Natur und Landschaft, Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur
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Minister Jost: „60 Prozent Saarland sind von großer Bedeutung für den Naturschutz“

Aus einer bildgewaltigen und von der Autorin Annika Meyer aufwändig recherchierten Serie von Reportagen zu den drei Schutzgebieten im „Sonah“-Magazin hat das saarländische Umweltministerium ein eigenständiges Magazin zusammengestellt. Dabei wurden viele neue Bilder und Inhalte ergänzt und auch auf den Gestaltungsbaukasten der Dachorganisation „Nationale Naturlandschaften e.V.“ zurückgegriffen.

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Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die Biosphäre Bliesgau und der Naturpark Saar-Hunsrück sind Hotspots der Biodiversität. Sie firmieren seit zweieinhalb Jahren unter der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“ und befinden sich damit deutschlandweit in bester Gesellschaft. „Die drei Großschutzgebiete der Großregion überlagern rund 60 Prozent der saarländischen Landesfläche oder anders ausgedrückt: Gut 1.500 Quadratkilometer unseres Landes sind von besonderer Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz. Sie bieten jede Menge Naturerlebnisse und ,grüne‘ Angebote der Premiumklasse“, so der saarländische Umweltminister Reinhold Jost.

„Mit dem nun vorliegenden Magazin wollen wir zum einen natürlich Werbung für den Naturschutz machen. Zum anderen wollen wir den Saarländerinnen und Saarländern aber zeigen, in welcher tollen Landschaftskulisse wir beheimatet sind. Diese Publikation soll Identität stiften, und sie soll dazu anregen, den Schutzgebietscharakter weiter Landesteile als Ansporn für die Gestaltung des eigenen Umfelds zu verstehen“, so Jost.

Die Broschüre erzählt Wissenswertes und Überraschendes zu den landschaftlichen und biologischen Besonderheiten, sie bietet Ausflugstipps und hält Rezepte für regionaltypische Spezialitäten bereit. Die Autorin hat für ihre Reportagen eng mit den Schutzgebietsverwaltungen zusammen gearbeitet. Aber es kommen auch Menschen zu Wort, die in unseren teilweise grenzüberschreitenden Nationalen Naturlandschaften ihre Heimat haben. „In diesem Heft ist für jeden etwas dabei. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Magazin Lust darauf macht, unsere Nationalen Naturlandschaften zu erkunden“, so der Minister.

Mit der Dachmarke der Nationalen Naturlandschaften verfolgt das saarländische Umweltministerium den Aufbau eines einheitlichen Erscheinungsbildes der Großschutzgebiete – im Sinne eines Bündnisses für Mensch und Natur. Sie schafft einen Wiedererkennungswert nach innen und außen, etwa durch die einheitlichen Schutzgebiets-Logos und das gemeinsame Layout von Broschüren, Internetseiten und sonstigen Kommunikationsmitteln. „Vor allem aber wünsche ich mir, dass die Schutzgebietsverwaltungen unter diesem Dach noch stärker zusammenarbeiten, sich gemeinsam nach außen präsentieren und ihr WIR-Gefühl stärken. Das führt zu neuen Ideen und gemeinsamen Initiativen. ,Kurze Wege‘ sind bekanntlich ein typisch saarländisches Markenzeichen“, so Jost.

Ein erstes Projekt in diesem Zusammenhang wurde bereits 2018 ins Leben gerufen: Naturpark-, Nationalpark- und Biosphärenschulen mit entsprechenden inhaltlichen Programmen werden gemeinsam vom Bildungs- und Umweltministerium als Schulen der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Im Herbst wird zusammen mit der Dachorganisation „Nationale Naturlandschaften e.V.“ im Rahmen eines Workshops an einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie der saarländischen Nationalen Naturlandschaften gearbeitet.

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