Gnadenhof Eiweiler

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Weihnachtsgruß vom Obst- und Gartenbauverein Eiweiler

Von |2020-12-08T11:52:02+01:00Dezember 8th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

30.10.2020 | Quelle: Gnadenhof Eiweiler / Bild: Adobe Stock

Weihnachtsgruß

Das zu Ende gehende Jahr 2020 wird wohl als „Corona-Jahr“ in den Geschichtsbüchern einen Platz haben.

Aber auch in den Chroniken der Vereine wird es seinen Niederschlag finden. 2020 war ein Jahr, in welchem ein Vereinsleben nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte.

Feste mussten abgesagt werden; bereits terminierte Mitgliederversammlungen konnten aufgrund der Beschränkungen nicht stattfinden. Ein geselliges Zusammensein in unserem Vereinsheim, dem „Schnapsheisje“, war bis auf wenige Wochen leider nicht möglich.

Unser aller Gesundheit aber steht an erster Stelle.
Wir wollen optimistisch in die Zukunft des Vereinslebens in unserem Ort schauen.
Sich abzeichnende, wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Eiweiler lassen uns zudem mit Zuversicht auf die kommenden Jahre blicken.

Der Vorstand des OGV Eiweiler wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021; bleiben Sie gesund!

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Reh „Stella“ will bleiben

Von |2020-11-20T11:04:31+01:00November 20th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle / Bilder: Gnadenhof Eiweiler
 

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.
Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.

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Marienkäfer-Jahr 2020

Von |2020-11-02T10:54:51+01:00November 2nd, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle: Gnadenhof Eiweiler / Bild: Adobe Stock
 

Neben dem Vierblättrigen Kleeblatt und dem Schornsteinfeger gilt der Marienkäfer als Glücksbringer oder Glückssymbol.

Das Vorkommen an Marienkäfern ist dieses Jahr deutlich höher als sonst.

Große Marienkäferschwärme sind derzeit in Deutschland unterwegs.

Aufgrund der bisher milden Herbsttemperaturen in Deutschland sind viele Marienkäfer auch hierzulande auf der Suche nach einem Unterschlupf bzw. Winterquartier. Laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) verbringen die gepunkteten Insekten ihren Winter am liebsten in Hohlräumen, wie Mauerritzen oder Dachsparren, aber auch Rollladenkästen.

Auch bevorzugen sie kühle und frostfreie Räume. Dort bleiben die Käfer dann bis zum nächsten Frühjahr in ihrem Winterquartier und verfallen in eine Kältestarre. Zwischen März und April, wenn die Temperaturen ansteigen, verlassen sie ihre Winterquartiere wieder.

Beheizte Wohnräume meiden die kleinen Krabbler. Durch geöffnete Fenster oder Türen können sie sich aber auch schon mal zufällig in Wohnungen verirren.

Da Marienkäfer für Menschen keine Gefahr darstellen, sollten sie bei der Beseitigung aber nicht getötet werden.

In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir den einheimischen Siebenpunkt – Marienkäfer, mit schwarzen Punkten auf dem roten Rücken, und den Asiatischen Marienkäfer. Dieser ist erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt worden. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten.

Sowohl der heimische als auch der Asiatische Marienkäfer sind als gefräßige Blattlaus- und Reblausvertilger bekannt und gelten  in Wein, Obst und Getreide als Nützlinge.

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Tiere vom Gnadenhof Eiweiler in der Corona Krise versorgt

Von |2020-04-03T16:41:23+02:00April 3rd, 2020|Natur, Tierisches, TOP Thema|

Heusweiler • 03. April 2020 • Text & Bild: Lothar Braun

Auch während der Corona-Krise ist die Versorgung der über 60 Tiere auf dem Hof sichergestellt. Jutta und Lothar Braun haben sich rechtzeitig mit ausreichend Heu und Körnerfutter eingedeckt.

Einzelne ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit mit ausreichend Sicherheitsabstand.

Besuche des Gnadenhof Eiweiler sind bis auf weiteres leider nicht möglich.

Geplante Veranstaltungen mit Schulklassen, KITAS oder anderen Besuchergruppen mussten ebenso abgesagt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Besuche zu einem späteren Termin nachgeholt werden können.

Buchvorstellung „Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler“

Von |2020-02-13T23:09:38+01:00Februar 13th, 2020|Kultur & Sport, Natur, Tierisches, TOP Thema|

Heusweiler • 13. Februar 2020 • Text & Foto: Lothar Braun

Es begann im Jahr 2008 mit zwei alten Schafen und der Idee, Nutztieren ein Gnadenbrot zu geben.

Heute haben dort über 60 Tiere – vorwiegend aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung, Tiere in Not oder Fundtiere – ein Zuhause gefunden, in dem sie bis an ihr Lebensende bleiben können. Es handelt sich um kleine Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten. Damit leistet der Gnadenhof Eiweiler mit seinen ehrenamtlichen Helfern/innen einen aktiven Beitrag zum Tierschutz. Regelmäßig besuchen Schulklassen und Gruppen den Hof, um sich über die Arbeit für die Tiere zu informieren.

Hierzu gibt es auch das Buch von Jutta Braun, in dem die skurrilen, heiteren, ernsten und vor allem unterhaltsamen Geschichten über die tierischen Bewohner des Gnadenhof, nicht nur für Kinder, eindrucksvoll erzählt werden.

Das Buch ist jetzt auch bei „PIEPER Bücher“, dem Traditionskaufhaus PIEPER in Saarlouis, Am großen Markt, erhältlich.

 

Hahn im Glück

Von |2020-01-13T12:35:46+01:00Januar 13th, 2020|Natur|

13. Januar 2020, Gnadenhof Eiweiler

Das Schicksal des noch jungen Hahns war ungewiss! Bei seinen Vorbesitzern durfte er nicht mehr bleiben, weil sich die Nachbarn über seinen „Gesang“ beschwerten. Für ihn musste eine neue Bleibe gefunden werden! Der Gnadenhof Eiweiler erhält regelmäßig Anfragen zur Aufnahme von Hähnen. Oft werden Eier ausgebrütet und es schlüpfen mehrere Hähne. Bei nur wenigen Hühnern ist das bereits ein Problem, da sich die Hähne über den ersten Rang streiten und dann oft auch gegenseitig verletzen.

Othello“ hat nun ein neues Zuhause gefunden, wo sich über sein „morgendliches Krähen“ niemand beschwert! Im Gegenteil, zu einer ländlichen Gegend, wie Eiweiler – Vogelsborn, gehört das Krähen eines Hahnes eigentlich dazu!

 

Schmackhafte Weihnachtsbäume

Von |2020-01-13T12:35:00+01:00Januar 13th, 2020|Natur|

13. Januar 2020, Gnadenhof Eiweiler

Auch in diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr Heusweiler den Gnadenhof Eiweiler wieder mit ausreichend vielen Weihnachtsbäumen versorgt. Für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine gern genommene Abwechslung im Futterangebot. Als Erste haben sich die Ziegen über die Futterspende hergemacht, während die Schafe warten mussten. Ziegen sind gegenüber den Schafen sehr dominant und „futterneidisch“! Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Weihnachtsbäume abgefressen. Auch die Rinde wird noch abgeknabbert!

Silberreiher beim Gnadenhof Eiweiler gesichtet

Von |2020-01-08T16:03:26+01:00Januar 8th, 2020|Natur|

Eiweiler, 06.11.2019, Lothar Braun, Gnadenhof Eiweiler

Bereits um die Mittagszeit des 06.11.2019 wurde der sehr große, weiße Vogel unmittelbar am Gelände des Gnadenhof Eiweiler festgestellt. Er stand im „Köllerwieserbach“, den Kopf ständig in alle Richtungen drehend, um die Umgebung genau zu beobachten.

Noch vor wenigen Jahren war ein hierzulande gesichteter Silberreiher (wisschenschaftlicher Name: Ardea alba) eine Sensation. Im Winter leuchten die Silberreiher-Schnäbel gelb, während der Paarungszeit verdunkeln sie sich. Auf dem Bild ist der gelbe Schnabel, trotz großer Entfernung gut zu erkennen.
Als er dann wenig später aufflog, war der Vogel durch seine langsamen Flügelschläge und den zusammengelegten Hals unverkennbar. Die Flügelbreite beträgt bis zu 175 Zentimeter. Silberreiher sind nicht kälteempfindlich und auch bei frostigen Temperaturen an eisfreien Fließgewässern zu beobachten. Als wahres Silberreiher-Eldorado galt der Neusiedler See im österreichischen Burgenland. Am 08.11.2019 konnten wir feststellen, dass sich ein zweiter Silberreiher dazu gesellt hatte. Beide konnten aus großer Entfernung fotografiert werden.

Von der Straße die zur Vogelsbornkapelle führt kann man die Tiere mit einem Fernglas beobachten. Die Vögel sind sehr scheu. Deshalb sollten keine Versuche unternommen werden, näher an sie heran zu treten.

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