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Die wichtigsten Nachrichten aus der aktuellen Woche

Saarland – unser Ökoland !

Von |2021-01-25T11:57:49+01:00Januar 25th, 2021|Industrie & Handel, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

20 Prozent Ökoflächen im Saarland

143 Betriebe im Saarland, die ökologische Landwirtschaft betreiben. Das sind 20 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche, die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß.

Der Anteil an Ökolandbau im Saarland ist im laufenden Jahr erneut gestiegen: Knapp 20 Prozent, oder in absoluten Zahlen 14.800 Hektar, der landwirtschaftlichen Fläche werden jetzt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das sind etwa 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß. „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wir wollen die Öko-Fläche weiter vergrößern – auf einen Flächenanteil von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant“, bekräftigt Umweltminister Reinhold Jost. Das Budget sehe ein stufenweises, gesteuertes Wachstum vor.143 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich bereits in der Öko-Förderung des Umweltministeriums. Für den 1.1.2021 werden 14 weitere Betriebe in die Umstellung gehen. „Uns ist es wichtig, dass bei der Auswahl der zu fördernden Betriebe Qualität vor Quantität geht. Gefördert wird nur, wer bestimmte Anforderungen erfüllt. Auch die Direktvermarktung mit regionalen und dadurch klimafreundlichen kurzen Wegen ist ein Auswahlkriterium“, so Jost. Das Saarland steht mit dieser Herangehensweise nicht allein da. Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen, ein Beratergremium der Bundesregierung, fordert aktuell in einem Gutachten, dass Agrarsubventionen immer an ökologische Verbesserungen geknüpft sein sollten.

Landkreis Anzahl der Betriebe
Merzig-Wadern 43
Saarlouis 21
Saarpfalzkreis 22
Neunkirchen 17
St. Wendel 27
Regionalverband Saarbrücken 13
Gesamt 143

Minister Jost: „Bisher wurde unser Anforderungsprofil von den Landwirten gut angenommen und wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren weiterhinBetriebe dazu bereit sein werden, unser Förderangebot anzunehmen.“ Nach einer Umstellungszeit von zwei Jahren können die geförderten Betriebe mit ihrem Angebot zur bereits breiten Produktvielfalt an ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln von saarländischen Bauernhöfen beitragen. Die Palette umfasst bisher Obst, Eier, Schweine- und Rindfleisch, Fleisch aus Gehege-Haltung, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.In der neuen europäischen Förderperiode (ELER) 2021 bis 2027 will das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insgesamt rund 22,8 Millionen Euro in den Öko-Landbau investieren – gut doppelt soviel wie in der Vorgängerperiode.

REGIO.news Ökoland

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege !

Von |2021-01-25T11:56:08+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu: extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Dennoch steht unser saarländischer Wald im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da. Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

REGIO.news Forstamt

Das Online-Forstamt ist da!

Von |2021-01-25T11:55:00+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wollen Sie Müll im Wald, einen umgestürzten Baum oder Wegschäden melden?
Ab sofort ist dies schnell und unkompliziert über das Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebes möglich!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie mit dem SaarForst Kontakt aufnehmen möchten, können Sie das nun ganz einfach tun: das Online-Forstamt steht Ihnen zu Fragen bezüglich der von uns bewirtschafteten Flächen zur Verfügung.
Auf Ihrer Spazier- oder Laufroute ist ein Baum umgefallen, der Weg beschädigt oder Sie haben Müll im Wald entdeckt? Mit dem neuen Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebs können Sie Ihre Anliegen schnell und unkompliziert mitteilen. Via Kontaktformular erreicht uns ihr Anliegen direkt. Das neue Beschwerde- und Ideenmanagement ist Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ein Team aus drei Mitarbeitern des SaarForstes kümmert sich um den neuen Dienst.

Schicken Sie eine Mail an waldpost@sfl.saarland.de, verwenden Sie das Kontaktformular oder tragen Sie Ihr Anliegen telefonisch unter 0681/9712-01 vor.

REGIO.news Forstamt

Landkreis Saarlouis erhält Zuwendungsbescheid !

Von |2021-01-25T11:53:01+01:00Januar 25th, 2021|Industrie & Handel, TOP Thema, TOP Thema Header|

Reinhold Jost, Umwelt- und Verbraucherschutzminister des Saarlandes, hat Landrat Patrik Lauer zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt rund 200.000 Euro überreicht.

Die Summe kommt der Erneuerung von Schulinfrarstruktur im Rahmen der kommunalen Dorferneuerung zu Gute. „Eine funktionsfähige und moderne Schul- und Bildungsinfrastruktur ist wichtig für die Zukunft der ländlichen Regionen. Die Einrichtungen leisten mit ihrer pädagogischen Arbeit zentrale Grundlagen für die Zukunft des Sozial- und Wirtschaftslebens“, so Jost.  Allerdings ist die Funktionsfähigkeit an vielen Schulen für den alltäglichen Betrieb derzeit wegen baulichen Mängeln eingeschränkt. Der Landkreis Saarlouis will diese Mängel mit der Förderung jetzt beheben, um einen reibungslosen Schulalltag in angemessener Lern- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Die Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten sind für folgende Einrichtungen vorgesehen:

  • Gemeinschaftsschule Dillingen: Instandsetzung der Heizanlage
  • Johannes Kepler Gymnasium Lebach: Erneuerung der Beleuchtung in den Klassenräumen
  • Gemeinschaftsschule Überherrn: Erneuerung der Decken und Böden in der Turnhalle und den Fluren sowie die Erneuerung aller Heizkörper
  • Kreis- und Schulsporthalle Lebach: Anbringung eines textilen Prallschutzes
REGIO.news Digitales Saarland

Digitaler Wandel im Saarland gefördert !

Von |2021-01-25T11:51:04+01:00Januar 25th, 2021|Industrie & Handel, TOP Thema, TOP Thema Header|

Digitaler Wandel: Bund fördert Gemeinschaftsprojekt aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen vorantreiben: Das ist eines der Ziele des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“, in dessen Rahmen nun ein landesübergreifendes Gemeinschaftsvorhaben gefördert wird.

Das Bundesarbeitsministerium hat das saarländisch-rheinland-pfälzische Projekt „Regionales Zukunftszentrum KI – Ganzheitlicher Ansatz zur digitalen Transformation und sozialverträglichen Gestaltung und Handhabung menschenzentrierter KI-Systeme“ (RZzKI) ausgewählt. Die Konsortialleitung übernimmt das Festo Lernzentrum in St. Ingbert.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Der Zuschlag ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Region für die Zukunft der Arbeit gut aufgestellt ist. Große Unternehmen nutzen schon heute effiziente KI-Systeme – und das trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Projekt ‚KI Zukunftszentren‘ nehmen wir jetzt noch intensiver kleinere und mittlere Unternehmen in den Blick. Sie sind das Rückgrat der saarländischen Wirtschaft, und wir müssen dafür sorgen, dass sie mit dem digitalen Wandel Schritt halten können. Im Zukunftszentrum erproben sie, welche Möglichkeiten ihnen durch die Nutzung neuer Technologien offenstehen.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten. Mit dem Ziel, die  Lern- und Gestaltungskompetenz zu fördern und die Unternehmen fit für den Wandel zu machen, wird dabei gerade die eigenständige Qualifizierung im Betrieb durch innovative Konzepte neu gedacht und erprobt.

Konsortialleiter Klaus Herrmann: „Der anfängliche Hype der Digitalisierung (Industrie 4.0) und deren Chancen ist bei vielen Unternehmen und Beschäftigten einer gewissen Ernüchterung gewichen. Der Mehrwert für die Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen erschließt sich oft nicht direkt. Dies ist insbesondere für kleine und mittelständige Betriebe eine ganz besondere Herausforderung, wo eine dünne Personaldecke und das laufende Geschäft alle Ressourcen zu binden scheinen. Dennoch müssen die Unternehmen hier mit ihrem Management und den Beschäftigten den Wandel gestalten, um nicht Gefahr zu laufen, vom Markt gedrängt zu werden. Das neue ‚Regionale Zukunftszentrum KI‘ wird hier handhabbare und passgenaue Unterstützung bieten. Diese wird sowohl konkrete technologische Unterstützung, aber auch betrieblich organisatorische Anpassung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassen.“

„Ein besonders wichtiger und erfreulicher Aspekt ist der Fokus des Projekts auf die sozialverträgliche Komponente“, findet die Ministerin. „So wird nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Unterstützung für und in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten nach Lösungen bei der Einführung von KI-Systemen gesucht.“

Das zeigt sich auch in der Auswahl der saarländischen und rheinland-pfälzischen Projektpartner des RZZKI. Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer des Saarlandes, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Die rheinland-pfälzischen Partner sind die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz, die Technologie Initiative SmartFactory KL e.V. und das Institut für Technologie und Arbeit (ITA).

REGIO.news Digitales Saarland

Bernd Paul für weitere 8 Jahre Brandinspekteur!

Von |2021-01-13T11:37:47+01:00Januar 13th, 2021|Kultur & Sport, TOP Thema, TOP Thema Header|

Mit Bernd Paul hat Landrat Patrik Lauer auch weiterhin einen erfahrenen Partner an seiner Seite: Der Schwarzenholzer Feuerwehrmann ist seit 2012 Kreisbrandinspektor (kurz KBI) und das bleibt er auch in den nächsten acht Jahren. Nach Anhörung der Wehrführer und deren einstimmiger Zusage konnte Landrat Patrick Lauer ihm am Freitag im Großen Sitzungssaal des Landkreises Saarlouis die entsprechende Ernennungsurkunde überreichen.

Landrat Patrik Lauer überreicht die Ernennungsurkunde an den alten und neuen Brandinspektor Bernd Paul. Bernd Paul ist seit 42 Jahren in der Feuerwehr aktiv. 14 Jahre leitete er als Wehrführer die Feuerwehr Saarwellingen, davor bekleidete er vier Jahre das Amt des Löschbezirksführers. Ab 2009 arbeitete der 56-jährige drei Jahre dem damaligen Kreisbrandinspektor Dr. Martin Hell als dessen Stellvertreter zu, bis er 2012 dieses Amt selbst übernahm. Weiterhin ist er auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, was ein Novum im Saarland darstellt. Denn nur im Kreis Saarlouis sind diese beiden Positionen zusammengefasst, um Kompetenzen zu bündeln.

In den vergangenen acht Jahren seiner bisherigen Amtszeit an der Spitze der Feuerwehren im Kreis hat Bernd Paul viel bewegt und erreicht. „Es kann aktuell keinen besseren KBI in unserem Landkreis geben.“ so Landrat Patrik Lauer in seiner Laudatio. „Bernd Paul brennt buchstäblich für seine Feuerwehr. Ich kann mich jederzeit voll auf ihn verlassen. In der aktuellen Situation ist er mir eine wertvolle Stütze in unserem Krisenstab.“ So kümmerte sich der Schwarzenholzer beispielsweise gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen und der Kreisverwaltung um die Errichtung der Corona-Testzeinrichtungen, des Corona-Versorgungszentrums sowie aktuell dem Aufbau des neuen Impfzentrums.

In seiner zurückliegenden Amtszeit standen wichtige Themen wie die Einführung des Digitalfunks und die digitale Alarmierung der Feuerwehren im Landkreis Saarlouis auf dem Plan. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist aber vor allem die Errichtung eines Katastrophenschutzzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahnschachts in Schwalbach. “Das wir dort nun eine gemeinsame Anlaufstelle für alle Hilfsorganisationen haben, verdanken wir in erster Linie Bernd Paul. Nur dank seiner Beharrlichkeit konnte dieses Projekt umgesetzt werden.“ lobte Landrat Lauer.

Unterstützt wird Brandinspekteur Bernd Paul auch weiterhin von seinen bisherigen Fachbereichsleitern. Bernd Paul zeigte sich sehr erfreut, dass die Leiter der Bereiche ABC-Zug, Ausbildung, EDV, Funk und Jugend ihn auch in den nächsten Jahren mit ihrem Fachwissen zur Seite stehen. Gemeinsam mit dem Landrat überreichte er die offiziellen Ernennungsurkunden. Abschließend dankte Bernd Paul allen für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf weitere acht Jahre an der Spitze der Feuerwehr im Landkreis.

Kulinarische Mission ist entschieden !

Von |2021-01-25T11:46:27+01:00Januar 13th, 2021|Kulinarisches, Kultur & Sport, TOP Thema, TOP Thema Header|

CHRISTIAN HEINSDORF AUS DER WEINGEMEINDE PERL GEWINNT WETTBEWERB

Ragout vom Reh und Hoorische fliegen ins All

In der Sondersendung „Mit Herz am Herd ins All“ des Saarländischen Rundfunks (SR) wurde der Gewinner bekannt gegeben: Christian Heinsdorf von der Taverne Borg aus der Weingemeinde Perl gewinnt mit seinem Hauptgang Ragout vom Schwemlinger Reh an Speck-Rahmwirsing und Hoorische und der Vorspeise Saarländische Kartoffel-Riesling-Cremesuppe. Er hat sich im Onlinefinale klar gegen Markus Keller vom Landhaus Wern´s Mühle aus Ottweiler-Fürth und Daniel Schöfisch und Nico Klink vom Restaurant Lumi in der Seezeitlodge aus Nohfelden durchgesetzt.

Christian Heinsdorf ist seit Anfang 2015 Küchenchef der Taverne in der weltweit einzig vollständig rekonstruierten antiken Villenanlage Perl-Borg. Als Partner der Genuss Region Saarland stehen auf der Speisekarte regionale und römische Speisen, die nach handwerklicher Tradition mit frischen Produkten und saisonalen Zutaten das kulinarische Geschmackserlebnis aus dem Saarland garantieren.

Das Weltraum-Menü ist für Matthias Maurer.

Der Saarländer liegt voraussichtlich im letzten Quartal 2021 ins All. Fünf Wochen lang wurde abgestimmt und das Menü von rund 7.000 Personen gewählt, was Maurer mit ins All begleiten soll.

Saarländischer Denkmalpflegepreis 2020 gewinnt Saarlouis!

Von |2021-01-25T11:47:00+01:00Dezember 22nd, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header, Veranstaltungen|

17.12.2020 | Quelle: Stadt Saarlouis/ Bild: HWK Saarland

Freude in der Kreisstadt Saarlouis!

Das fünfzehnjährige Engagement der Stadt zur aktiven Erhaltung und Pflege von historischen Festungsanlagen, Bauwerken oder sonstigen Denkmälern wie u.a. dem Festungspark am Ravelin V wurde mit dem 9. SAARLÄNDISCHER DENKMALPFLEGEPREIS ausgezeichnet.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

Virtuelles Kunstkaufhaus eröffnet!

Von |2020-12-14T12:43:22+01:00Dezember 14th, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, Veranstaltungen|

10.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken

Vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdowns öffnet das KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof ein zweites Mal sein virtuelles KunstKaufhaus. Unter dem Motto „Ohne Abstand Kunstgenuss“ – werden ab Dezember wieder Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem KuBa und anderen Ateliers präsentiert.

Kunstinteressierte finden hier eine Online-Galerie mit über 90 Werken von regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Die Auswahl reicht von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zu Skulpturen, Objekten und Kunstbüchern. Überwiegend handelt es sich um Unikate, gelegentlich um Kleinserien. Einige Werke gibt es bereits ab 80 Euro, Kunstbücher ab 17 Euro. Das KunstKaufhaus wird regelmäßig aktualisiert und erweitert. Die virtuelle Ausstellung wird noch bis zum 31. Januar 2021 andauern.

UNTERSTÜTZUNG IN DER KRISE

KuBa-Geschäftsführerin Michaela Kilper-Beer: „Der zweite Lockdown trifft viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart: Erneut fallen Ausstellungen und Aufträge weg, finanzielle Einbußen sind vorprogrammiert. Mit der erneuten Öffnung des virtuellen KunstKaufhauses möchten wir die Kreativen unterstützen.“ Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wäre der perfekte Zeitpunkt, dieses Online-Angebot wieder aufleben zu lassen. „Vielleicht findet der eine oder andere ein Geschenk für Familie und Freunde. Oder warum nicht sich selbst etwas gönnen? Ein besonderes Kunstwerk bereichert jeden Raum. So oder so wird durch jedes verkaufte Werk die lokale Kunstszene unterstützt“, ermutigt Kilper-Beer die potenziellen Interessenten.

SO FUNKTIONIERTS

Wer im KunstKaufhaus ein Objekt ausgewählt hat, setzt sich mit dem KuBa-Team über ein Online-Formular in Verbindung. Der Erlös geht direkt an die Werkgeber*innen, das KuBa erhält lediglich eine Vermittlungsgebühr. Denn auch das Kulturzentrum, das als gemeinnütziger Verein geführt wird, hat durch die erneut ausfallenden Veranstaltungen und Projekte sinkende Einnahmen.

Die persönliche Abholung der Kunstwerke ist im KuBa kontaktlos möglich, auf Wunsch werden sie auch geliefert.

Alternativ zu einem Kunstwerk kann auch ein Gutschein erworben werden, um die Kreativschaffenden zu unterstützen.

VOR ORT

Aufgrund der hohen Nachfrage ist es am 11.,12., 18., 19. Dezember von 12 bis 18 Uhr möglich sich die Werke vor Ort anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

42. Filmfestival Max Ophüls – Online Edition!

Von |2020-12-22T11:24:39+01:00Dezember 10th, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header, Veranstaltungen|

17.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken/ Bild: EFMOP Online-Edition

Die 42. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis findet als reine Online-Veranstaltung statt. Vom 17.–24. Januar 2021 stehen die Filme der vier Wettbewerbe und Nebenreihen auf einer eigens für das Festival entwickelten Streaming-Plattform on Demand zur Verfügung.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer können in den Publikumswettbewerben über ihren Favoriten abstimmen. Sowohl die Eröffnung als auch die Preisverleihung und das Branchenprogramm „MOP-Industry“ werden in angepasster Form ebenfalls online stattfinden.

Weitere Informationen

Die vier Wettbewerbe um die mit über 110.000 Euro dotierten Auszeichnungen beim Filmfestival Max Ophüls Preis in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm bilden in leicht reduzierter Form auch in der Online-Ausgabe das Zentrum des Festivals. Ergänzt wird das Programm durch ausgesuchte Nebenreihen sowie angepasste Formate des Branchenprogramms MOP-Industry. Als digitale Plattform für die Festivalausgabe dient eine auf der Blockchain-Technologie basierende Streaming-Plattform, die für das Filmfestival entwickelt und programmiert wird. Im neuen linearen Web-Kanal ist ein täglich wechselndes Angebot aus Gesprächsformaten und exklusivem (Film-)Content geplant.

Das Max-Ophüls-Filmfestival existiert seit 1980.

Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis engagiert sich für den jungen deutschsprachigen Film. Der Namensgeber Max Ophüls (1902-1957) gilt als einer der großen europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts.

Mit über 60 Filmen in vier Wettbewerben, Branchenveranstaltungen und 17 Auszeichnungen mit insgesamt über 110.000 Euro Preisgeldern zählt das Festivals zu einem der wichtigsten Festivals für die jungen Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im europäischen Raum.

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