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Saarland, Heusweiler Natur erleben und Freizeit gestalten

Erleben Sie jetzt die “Viezstraße” hautnah !

Von |2021-02-26T13:43:31+01:00Februar 26th, 2021|Kulinarisches, Natur & Freizeit|

17.02.2021 Quelle/ Bild: Tourismus Zentrale Saar
 

Auf den Spuren alter Völker

Besonders die Kelten und Römer ließen sich gerne im Saarland nieder, die Zeugen ihrer Baukunst sind noch heute zu bewundern. Der keltische Ringwall in Otzenhausen ist sicherlich eines der markantesten Denkmäler unter freiem Himmel. Einen großen Einfluss hatten Kelten und Römer aber auch auf die Genusskultur des Saarlandes. Daher verdankt die Region ihnen nicht nur den Einzug der Mispel und diverser Weinsorten, sondern auch den Viez, dem sogar eine touristische Route gewidmet wurde. An der „Viezstraße“, die von Saarlouis über Merzig bis nach Trier führt und die Geschichte des römischen Apfelweins aufgreift, liegt beispielsweise auch der Wehinger Viezpfad. Der 14 Kilometer lange Premiumwanderweg führt über die Höhen des Saargaus und durch alte Streuobstwiesen, deren Apfelerträge damals wie heute auch zu Viez verarbeitet werden.

Neben den Völkern der Antike erhält die kulturelle Ästhetik mit den Fürsten des Barock Einzug ins Saarland. Deren Wirkungsstätten verteilen sich über den Südosten des Bundeslandes.

REGIO.news Umweltpreis

Kreisumweltpreis – Jetzt mitmachen !

Von |2021-02-01T12:57:00+01:00Februar 1st, 2021|Gemeinde Heusweiler, Industrie & Handel, Natur & Freizeit|

Mitmachen beim Umweltpreis 2021

Schon seit 1985 gibt es den Umweltpreis des Landkreises Saarlouis. Mittlerweile ist er schon gelebte Tradition. In diesem Jahr geht es um den Aspekt der „ökologischen Altbausanierung“.

Mit diesem Thema möchte der Kreistag, Umbauprojekte, die Gesichtspunkte des nachhaltigen Bauens verfolgen, hervorheben. Zum einen soll das Spektrum dessen veranschaulicht werden, was heute bauökologisch und technisch möglich ist. Zum anderen soll herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschafft und so zur Nachahmung eingeladen werden. Ausgelobt wird insgesamt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Gesucht werden Altbauten, die nach ökologischen, klimaschonenden, energieeffizienten Standards saniert wurden und zeigen, dass nachhaltiges Bauen viele Vorteile bietet. Als Altbauten im Sinne des Kreisumweltpreises werden Gebäude verstanden, die vor der ersten Energieeinsparverordnung (01.11.1977) errichtet wurden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein und hohes Kosteneinsparpotential, flankiert von attraktiven Fördermöglichkeiten, haben in den letzten Jahren viele Hausbesitzer im Landkreis Saarlouis dazu veranlasst, ihre Eigenheime oder vermieteten Gebäude zu sanieren. Sie alle sind aufgerufen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Bewertet werden alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen – vom Keller bis zum Dach. Die Jury freut sich besonders auf ganzheitlich, unter ökologischen Gesichtspunkten, sanierte Gebäude.

Mit dem diesjährigen Umweltpreis möchte der Landkreis Saarlouis die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Institutionen dazu ermutigen, sich für eine natürliche und nachhaltige Umwelt und für Klimaschutz zu engagieren. Er möchte dazu anregen und Ansporn geben, bei eigenen Umbauprojekten neusten ökologischen Standards Priorität einzuräumen.

Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt unter Verwendung des Bewerbungsbogens. Die Bewerbung ist bis zum 19.02.2021 per Post an den Landkreis Saarlouis, Amt 69, Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6, 66740 Saarlouis, oder elektronisch an umwelt@kreis-saarlouis.de zu senden. Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises.

Einsendeschluss ist der 19.02.2021.

Ziel des Umweltpreises ist es, das Bewusstsein um eine natürliche Umwelt als lebensnotwendige Grundlage zu fördern. Zugleich soll die Eigeninitiative im Landkreis Saarlouis ansässiger Einzelpersonen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Unternehmen und sonstiger Institutionen angeregt und unterstützt werden, aktiv an der Lösung lokaler Umweltprobleme mitzuwirken. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet will der Wettbewerb herausstellen. Der Umweltpreis wird demgemäß für wirtschaftlich realisierbare Vorschläge und Pläne sowie praktische und geistige Arbeiten verliehen, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Fachliche Unterstützung bei der richtigen Anlage innerörtlicher Naturflächen erhalten Interessierte auch von der Landwirtschaftskammer, dem Verband der Gartenbauvereine und dem Landesverband der Imker. Vom Ministerium für Umwelt wird die Anlage privater innerörtlicher Blühflächen zusätzlich finanziell gefördert.

REGIO.news Umweltpreis

Saarland – unser Ökoland !

Von |2021-01-25T11:57:49+01:00Januar 25th, 2021|Industrie & Handel, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

20 Prozent Ökoflächen im Saarland

143 Betriebe im Saarland, die ökologische Landwirtschaft betreiben. Das sind 20 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche, die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß.

Der Anteil an Ökolandbau im Saarland ist im laufenden Jahr erneut gestiegen: Knapp 20 Prozent, oder in absoluten Zahlen 14.800 Hektar, der landwirtschaftlichen Fläche werden jetzt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das sind etwa 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Bundesdurchschnitt der biologisch bewirtschafteten Fläche ist nur halb so groß. „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wir wollen die Öko-Fläche weiter vergrößern – auf einen Flächenanteil von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant“, bekräftigt Umweltminister Reinhold Jost. Das Budget sehe ein stufenweises, gesteuertes Wachstum vor.143 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich bereits in der Öko-Förderung des Umweltministeriums. Für den 1.1.2021 werden 14 weitere Betriebe in die Umstellung gehen. „Uns ist es wichtig, dass bei der Auswahl der zu fördernden Betriebe Qualität vor Quantität geht. Gefördert wird nur, wer bestimmte Anforderungen erfüllt. Auch die Direktvermarktung mit regionalen und dadurch klimafreundlichen kurzen Wegen ist ein Auswahlkriterium“, so Jost. Das Saarland steht mit dieser Herangehensweise nicht allein da. Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen, ein Beratergremium der Bundesregierung, fordert aktuell in einem Gutachten, dass Agrarsubventionen immer an ökologische Verbesserungen geknüpft sein sollten.

Landkreis Anzahl der Betriebe
Merzig-Wadern 43
Saarlouis 21
Saarpfalzkreis 22
Neunkirchen 17
St. Wendel 27
Regionalverband Saarbrücken 13
Gesamt 143

Minister Jost: „Bisher wurde unser Anforderungsprofil von den Landwirten gut angenommen und wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren weiterhinBetriebe dazu bereit sein werden, unser Förderangebot anzunehmen.“ Nach einer Umstellungszeit von zwei Jahren können die geförderten Betriebe mit ihrem Angebot zur bereits breiten Produktvielfalt an ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln von saarländischen Bauernhöfen beitragen. Die Palette umfasst bisher Obst, Eier, Schweine- und Rindfleisch, Fleisch aus Gehege-Haltung, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.In der neuen europäischen Förderperiode (ELER) 2021 bis 2027 will das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insgesamt rund 22,8 Millionen Euro in den Öko-Landbau investieren – gut doppelt soviel wie in der Vorgängerperiode.

REGIO.news Ökoland

Saarland Vorreiter bei staatlicher Waldpflege !

Von |2021-01-25T11:56:08+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wussten Sie schon…

…, dass das Saarland Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Waldbewirtschaftung ist? Im Ländervergleich weist das Saarland mit 75% den höchsten Anteil an Laubäumen auf (Bundesschnitt 44%).

Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent.

Der Klimawandel setzt unserer Natur zu: extreme Wetterereignisse von Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit bis hin zu Starkregen. Die Auswirkungen auf unsere Wälder sind besonders augenfällig – und werden in weiten Teilen der Bevölkerung emotional diskutiert. Die Sorge um den Wald und um seine Gesundheit ist nicht neu. Bereits in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat das sogenannte Waldsterben die Gesellschaft aufgeschreckt. Vieles wie z.B. die Luftreinhaltepolitik und die Art und Weise der Waldbewirtschaftung ist besser geworden. Trotzdem ist die Bodenversauerung – heute vor allem durch Stickstoffeinträge aus Verkehr, Landwirtschaft und Industrie noch nicht gestoppt und stellt eine Hypothek für die Gesundheit der Wälder dar. Unser Wald ist Erholungs- und Freizeitraum, Ort nahezu ungestörter Entwicklung für die Natur- und Artenvielfalt, bedeutender Kohlenstoffspeicher aber auch Produktionsstätte für den wertvollen nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Hektar Wald im saarländischen Staatsforst produziert pro Jahr 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff, filtert 50 Tonnen Staub, und hält bis zu 3 Millionen Liter Wasser zurück. Deutschlandweit trägt der Wald zu einer CO2-Minderung von 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid bei.

Bereits jetzt haben andauernde Hitze und Trockenheit dem Wald deutschlandweit erheblich zugesetzt. Die aktuelle Baumartenzusammensetzung und die bestehende Struktur der Wälder machen ein schnelles Reagieren auf den Klimawandel unmöglich. Fichtenwälder werden von der Massenvermehrung des Borkenkäfers besonders hart getroffen. Die trocken-heißen Sommer und milden Winter begünstigen die Vermehrung von Schädlingen. Auch viele Laubbäume leiden unter dem Klimawandel. Sind gefährliche Krankheiten einmal eingeschleppt, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer. Eine direkte Bekämpfung ist oft nicht möglich. Auch in den saarländischen Wäldern hinterlässt der Klimawandel Spuren, die zukunftstaugliche Konzepte verlangen.

Dennoch steht unser saarländischer Wald im Vergleich zu vielen Wäldern in Deutschland gut da. Das Saarland war und ist bundesweit Vorreiter sowohl mit seiner Baumartenzusammensetzung als auch mit der naturnahen Bewirtschaftung seines Staatswaldes. Im Ländervergleich weist unser Bundesland mit 75 Prozent den höchsten Anteil an Laubbäumen auf. Der Bundesschnitt liegt bei 44 Prozent. Das Saarland hat als erstes Bundesland zehn Prozent der Waldfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen, um dort die Natur Natur sein zu lassen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Saarländischen Biodiversitätsstrategie und ein Beitrag zur Konvention zur Biologischen Vielfalt.  Die übrige Staatswaldfläche wird seit 30 Jahren naturnah bewirtschaftet: einzelstammorientiert, ohne Einsatz von Chemie, ohne Kahlschläge und unter stetiger Erhöhung des Laubwaldanteils. Der Holzvorrat hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt, und so soll es weitergehen. Der Schutz des Waldes und der natürlichen Abläufe sind Maßgabe für unsere naturnahe Waldbewirtschaftung. Waldbestände sollen sich mehrheitlich durch natürliche Prozesse verjüngen, um so widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse zu werden. Standortheimische Mischwälder mit jungen und alten Bäumen kennzeichnen unsere Wälder. Mit Blick auf den Klimawandel ist das eine gute Ausgangslage für die Zukunft.

Langlebige Produkte aus Holz, wie Möbel oder ganze Häuser speichern CO2 über viele Jahre. Deshalb sollte der nachhaltige Baustoff Holz verstärkt in den Blick der Klimadiskussion rücken. Ein Verzicht auf die Bewirtschaftung unseres Waldes stellt dabei aber keine Lösung dar. Die Holzernte würde sich dann nämlich noch stärker in andere Regionen der Welt verlagern – unter teilweise bedenklichen sozialen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Verluste.  Weltweite Umweltprobleme verschärften sich nur noch weiter.

Die neuen klimatischen Herausforderungen machen dennoch Anpassungen notwendig, die wir im Saarland behutsam und planmäßig angehen. Dabei haben wir nicht nur den Staatswald im Blick, sondern lassen auch Kommunen und vor allem Privatwaldbesitzer mit den Folgen der Trockenheit nicht alleine. Wir müssen unseren gesamten Wald anpassungs- und widerstandsfähiger machen, damit er in Zukunft besser auf Klimaveränderungen reagieren kann. Aktionismus und schnelle Experimente etwa mit exotischen Baumarten sind dabei für uns kein Mittel der Wahl.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat Ende letzten Jahres den „Masterplan Wald“ aufgelegt. Ein Baustein ist das Eine-Million-Bäume-Programm – zur Wiederbewaldung größerer Flächen, die nach Borkenkäferbefall kahl gefallen sind. Wir setzen auf klimaflexiblere Baumarten wie Eiche und Esskastanie im Verbund mit Weißtanne, Bergahorn, Erle oder Hainbuche. Für das Programm sind schon zahlreiche Hilfsangebote von Schulklassen, Vereinen oder Einzelpersonen eingegangen. Diese Hilfe nehmen wir gerne an. Eine Koordinierungsgruppe trägt die relevanten Daten zusammen und vermittelt regionale Aufforstungsprojekte, bei denen sich engagierte Saarländerinnen und Saarländer aktiv einbringen können. Das hilft uns bei beim Umbau zu einem klimastabileren Wald. Weil die Menschen sich aktiv an der Wiederaufforstung beteiligen, wächst zudem das Verständnis für die Waldbewirtschaftung. Der Umbau zu einem klimastabileren Wald benötigt Zeit, doch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen führt daran kein Weg vorbei. Diesen Prozess offen und transparent mit allen Beteiligten und vor allem behutsam anzugehen, ist unser Ziel.  So wollen wir die Erfolgsgeschichte der naturnahen Waldbewirtschaftung weiterführen.

REGIO.news Forstamt

Das Online-Forstamt ist da!

Von |2021-01-25T11:55:00+01:00Januar 25th, 2021|Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

Wollen Sie Müll im Wald, einen umgestürzten Baum oder Wegschäden melden?
Ab sofort ist dies schnell und unkompliziert über das Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebes möglich!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie mit dem SaarForst Kontakt aufnehmen möchten, können Sie das nun ganz einfach tun: das Online-Forstamt steht Ihnen zu Fragen bezüglich der von uns bewirtschafteten Flächen zur Verfügung.
Auf Ihrer Spazier- oder Laufroute ist ein Baum umgefallen, der Weg beschädigt oder Sie haben Müll im Wald entdeckt? Mit dem neuen Online-Forstamt des SaarForst Landesbetriebs können Sie Ihre Anliegen schnell und unkompliziert mitteilen. Via Kontaktformular erreicht uns ihr Anliegen direkt. Das neue Beschwerde- und Ideenmanagement ist Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ein Team aus drei Mitarbeitern des SaarForstes kümmert sich um den neuen Dienst.

Schicken Sie eine Mail an waldpost@sfl.saarland.de, verwenden Sie das Kontaktformular oder tragen Sie Ihr Anliegen telefonisch unter 0681/9712-01 vor.

REGIO.news Forstamt

Saarländischer Denkmalpflegepreis 2020 gewinnt Saarlouis!

Von |2021-01-25T11:47:00+01:00Dezember 22nd, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header, Veranstaltungen|

17.12.2020 | Quelle: Stadt Saarlouis/ Bild: HWK Saarland

Freude in der Kreisstadt Saarlouis!

Das fünfzehnjährige Engagement der Stadt zur aktiven Erhaltung und Pflege von historischen Festungsanlagen, Bauwerken oder sonstigen Denkmälern wie u.a. dem Festungspark am Ravelin V wurde mit dem 9. SAARLÄNDISCHER DENKMALPFLEGEPREIS ausgezeichnet.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

Virtuelles Kunstkaufhaus eröffnet!

Von |2020-12-14T12:43:22+01:00Dezember 14th, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, Veranstaltungen|

10.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken

Vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdowns öffnet das KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof ein zweites Mal sein virtuelles KunstKaufhaus. Unter dem Motto „Ohne Abstand Kunstgenuss“ – werden ab Dezember wieder Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem KuBa und anderen Ateliers präsentiert.

Kunstinteressierte finden hier eine Online-Galerie mit über 90 Werken von regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Die Auswahl reicht von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zu Skulpturen, Objekten und Kunstbüchern. Überwiegend handelt es sich um Unikate, gelegentlich um Kleinserien. Einige Werke gibt es bereits ab 80 Euro, Kunstbücher ab 17 Euro. Das KunstKaufhaus wird regelmäßig aktualisiert und erweitert. Die virtuelle Ausstellung wird noch bis zum 31. Januar 2021 andauern.

UNTERSTÜTZUNG IN DER KRISE

KuBa-Geschäftsführerin Michaela Kilper-Beer: „Der zweite Lockdown trifft viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart: Erneut fallen Ausstellungen und Aufträge weg, finanzielle Einbußen sind vorprogrammiert. Mit der erneuten Öffnung des virtuellen KunstKaufhauses möchten wir die Kreativen unterstützen.“ Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wäre der perfekte Zeitpunkt, dieses Online-Angebot wieder aufleben zu lassen. „Vielleicht findet der eine oder andere ein Geschenk für Familie und Freunde. Oder warum nicht sich selbst etwas gönnen? Ein besonderes Kunstwerk bereichert jeden Raum. So oder so wird durch jedes verkaufte Werk die lokale Kunstszene unterstützt“, ermutigt Kilper-Beer die potenziellen Interessenten.

SO FUNKTIONIERTS

Wer im KunstKaufhaus ein Objekt ausgewählt hat, setzt sich mit dem KuBa-Team über ein Online-Formular in Verbindung. Der Erlös geht direkt an die Werkgeber*innen, das KuBa erhält lediglich eine Vermittlungsgebühr. Denn auch das Kulturzentrum, das als gemeinnütziger Verein geführt wird, hat durch die erneut ausfallenden Veranstaltungen und Projekte sinkende Einnahmen.

Die persönliche Abholung der Kunstwerke ist im KuBa kontaktlos möglich, auf Wunsch werden sie auch geliefert.

Alternativ zu einem Kunstwerk kann auch ein Gutschein erworben werden, um die Kreativschaffenden zu unterstützen.

VOR ORT

Aufgrund der hohen Nachfrage ist es am 11.,12., 18., 19. Dezember von 12 bis 18 Uhr möglich sich die Werke vor Ort anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

42. Filmfestival Max Ophüls – Online Edition!

Von |2020-12-22T11:24:39+01:00Dezember 10th, 2020|Gemeinde Heusweiler, Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header, Veranstaltungen|

17.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken/ Bild: EFMOP Online-Edition

Die 42. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis findet als reine Online-Veranstaltung statt. Vom 17.–24. Januar 2021 stehen die Filme der vier Wettbewerbe und Nebenreihen auf einer eigens für das Festival entwickelten Streaming-Plattform on Demand zur Verfügung.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer können in den Publikumswettbewerben über ihren Favoriten abstimmen. Sowohl die Eröffnung als auch die Preisverleihung und das Branchenprogramm „MOP-Industry“ werden in angepasster Form ebenfalls online stattfinden.

Weitere Informationen

Die vier Wettbewerbe um die mit über 110.000 Euro dotierten Auszeichnungen beim Filmfestival Max Ophüls Preis in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm bilden in leicht reduzierter Form auch in der Online-Ausgabe das Zentrum des Festivals. Ergänzt wird das Programm durch ausgesuchte Nebenreihen sowie angepasste Formate des Branchenprogramms MOP-Industry. Als digitale Plattform für die Festivalausgabe dient eine auf der Blockchain-Technologie basierende Streaming-Plattform, die für das Filmfestival entwickelt und programmiert wird. Im neuen linearen Web-Kanal ist ein täglich wechselndes Angebot aus Gesprächsformaten und exklusivem (Film-)Content geplant.

Das Max-Ophüls-Filmfestival existiert seit 1980.

Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis engagiert sich für den jungen deutschsprachigen Film. Der Namensgeber Max Ophüls (1902-1957) gilt als einer der großen europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts.

Mit über 60 Filmen in vier Wettbewerben, Branchenveranstaltungen und 17 Auszeichnungen mit insgesamt über 110.000 Euro Preisgeldern zählt das Festivals zu einem der wichtigsten Festivals für die jungen Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im europäischen Raum.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

Weihnachtsgruß vom Obst- und Gartenbauverein Eiweiler

Von |2020-12-08T11:52:02+01:00Dezember 8th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

30.10.2020 | Quelle: Gnadenhof Eiweiler / Bild: Adobe Stock

Weihnachtsgruß

Das zu Ende gehende Jahr 2020 wird wohl als „Corona-Jahr“ in den Geschichtsbüchern einen Platz haben.

Aber auch in den Chroniken der Vereine wird es seinen Niederschlag finden. 2020 war ein Jahr, in welchem ein Vereinsleben nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte.

Feste mussten abgesagt werden; bereits terminierte Mitgliederversammlungen konnten aufgrund der Beschränkungen nicht stattfinden. Ein geselliges Zusammensein in unserem Vereinsheim, dem „Schnapsheisje“, war bis auf wenige Wochen leider nicht möglich.

Unser aller Gesundheit aber steht an erster Stelle.
Wir wollen optimistisch in die Zukunft des Vereinslebens in unserem Ort schauen.
Sich abzeichnende, wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Eiweiler lassen uns zudem mit Zuversicht auf die kommenden Jahre blicken.

Der Vorstand des OGV Eiweiler wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021; bleiben Sie gesund!

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

Reh „Stella“ will bleiben

Von |2020-11-20T11:04:31+01:00November 20th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle / Bilder: Gnadenhof Eiweiler
 

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.
Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

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