Archiv für den Monat: Februar 2021

Erleben Sie jetzt die “Viezstraße” hautnah !

Von |2021-02-26T13:43:31+01:00Februar 26th, 2021|Kulinarisches, Natur & Freizeit|

17.02.2021 Quelle/ Bild: Tourismus Zentrale Saar
 

Auf den Spuren alter Völker

Besonders die Kelten und Römer ließen sich gerne im Saarland nieder, die Zeugen ihrer Baukunst sind noch heute zu bewundern. Der keltische Ringwall in Otzenhausen ist sicherlich eines der markantesten Denkmäler unter freiem Himmel. Einen großen Einfluss hatten Kelten und Römer aber auch auf die Genusskultur des Saarlandes. Daher verdankt die Region ihnen nicht nur den Einzug der Mispel und diverser Weinsorten, sondern auch den Viez, dem sogar eine touristische Route gewidmet wurde. An der „Viezstraße“, die von Saarlouis über Merzig bis nach Trier führt und die Geschichte des römischen Apfelweins aufgreift, liegt beispielsweise auch der Wehinger Viezpfad. Der 14 Kilometer lange Premiumwanderweg führt über die Höhen des Saargaus und durch alte Streuobstwiesen, deren Apfelerträge damals wie heute auch zu Viez verarbeitet werden.

Neben den Völkern der Antike erhält die kulturelle Ästhetik mit den Fürsten des Barock Einzug ins Saarland. Deren Wirkungsstätten verteilen sich über den Südosten des Bundeslandes.

REGIO.news Umweltpreis

Stixis aus dem Saarland !

Von |2021-02-26T13:41:19+01:00Februar 26th, 2021|Kulinarisches|

19.02.2021 Quelle/ Bild: fleischtheke.info

Wussen Sie schon,…

..dass das Steak des saarländischen Bergmanns, der Lyoner, Ihrern Ursprung in der französischen Stadt Lyon hat und das erste bekannte Rezept aus dem Jahr 560 aus Leipzig stammt? Bis heute besitzt der Lyoner im Saarland Kultstatus.

Die Lyoner bzw. im Saarland der Lyoner, auch Fleischwurst, “Stadtwurst” (Nürnberg), “Gekochte” (Bremen) oder “Extrawurst“ bzw. “Pariser” (Österreich) genannt, ist eine Brühwurst ohne Einlage, die in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz verbreitet ist. In den USA ist die Wurst unter dem Namen “Bologna” bzw. “Bologna sausage” bekannt.

Geschichte der Lyoner

Wie der Name Lyoner schon vermuten lässt, stammt die Wurst ursprünglich aus der Stadt Lyon in Frankreich, obwohl das erste bekannte Rezept für Lyoner aus dem Jahr 1560 aus dem Dominikaner Kloster St. Pauli bei Leipzig stammt. Da man aber noch keine Umrötungshilfen kannte, waren die mittelalterlichen Würste jedoch grau und wenig appetitlich. In Lyon, einem wichtigen Umschlagsplatz für Gewürze, begann man als Erstes, Würste mit Safran oder Zimt gelblich einzufärben, um sie dadurch appetitlicher zu machen. Aus diesem Grund nannte man bald alle derartig gelb eingefärbten Würste “Lyoner Würste”. In Lyon selbst wird die Lyoner als “Cervelas” bezeichnet.

Steak des Bergmanns”

Vor allem im Saarland hat die Wurst Kultstatus. Der Lyoner (Maskulin) ist dabei eng mit dem saarländischen Bergbau verbunden. Da die harte und kräftezehrende Arbeit unter Tage eine entsprechend kalorien- und proteinreiche Ernährung erforderte, war der Bedarf der Bergmänner vor allem an Fleisch besonders groß. Da Steaks jedoch zu teuer für die Kumpel waren, nahmen viele einen Lyoner mit unter Tage. Der Lyoner wurde daher auch häufig als “Steak des Bergmannes” bezeichnet. Für eine Überstunde bekamen die Bergleute oft eine extra Zulage, bestehend aus einem viertel Ring Lyoner, einem halben Doppelweck und einer Flasche Bier.

Herstellung von Lyoner

Zur Herstellung von Lyoner wird gepökeltes Schweinefleisch, evtl. mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck mit Eis grob oder fein gekuttert. Je nach Rezept wird das Brät mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Damit die Wurst eine appetitliche rosa Farbe bekommt wird Umrötungsmittel zugegeben. Anschließend wird die Masse in Natur- oder Kunstdärme gefüllt, leicht heißgeräuchert und dann gebrüht.

Aussehen und Geschmack

Lyoner ist eine Brühwurst mit feiner oder mittelgrober Konsistenz. Die Wurst wird entweder in Stangen oder zu einem Ring gebunden angeboten. Sie ist in Kunstdärme oder in Naturdärme abgefüllt. Lyoner in Naturdarm hat vom Räuchern meistens eine hellbraune Außenhaut. Das Brät ist hellrosa oder weiß-gräulich (Weiße Lyoner). Die Wurst hat einen feinen, nicht zu dominanten Geschmack. Geräucherte Lyoner haben eine leichte Rauchnote.

Lyoner wird in den deutschsprachigen Ländern meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein). In Lyon wird die Wurst warm oder kalt serviert. Ein typisches Gericht für die Cervelas ist Cervelas chaud à la beaujolaise, bei dem grobe Lyoner im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Dazu werden Pellkartoffeln oder Linsen serviert. Und im Saarland ist wohl das bekannteste Gericht die Lyonerpfanne, ein Pfannengericht mit Lyoner und Kartoffeln.

REGIO.news Umweltpreis

Hilfen für Flughäfen !

Von |2021-02-19T10:40:08+01:00Februar 19th, 2021|Industrie & Handel|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Luftfahrt, Verkehr, Coronavirus

Erfolg der Verkehrsministerkonferenz: Hilfen für Flughäfen

Es ist ein Erfolg, den Verkehrsministerin Anke Rehlinger noch in ihrer Rolle als Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz erzielen konnte.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer haben sich auf finanzielle Unterstützung für die Flughäfen geeinigt – das Ganze unter dem Druck der Länder – allen voran Anke Rehlinger.

„Wir haben vehement gegenüber dem Bund unsere Forderung geäußert, dass er sich an der Unterstützung der Flughäfen beteiligen und zumindest für die Zeit des harten Lockdowns im Frühjahr eine Erstattung der Vorhaltekosten für die Flughäfen mittragen soll. Dabei haben wir aber auch immer wieder unsere Bereitschaft erklärt, dass wir uns an einer jeweils gleichhohen Mitfinanzierung beteiligen. Das ist uns endlich gelungen – es war ein langer Weg dorthin.“

Die einmalige Unterstützungsleistung des Bundes erfolgt für drei Flughäfen mit Bundesbeteiligung und für 12 Flughäfen, an denen die Deutsche Luftfahrtsicherung die Flugsicherung stellt und an denen der Bund nicht als Gesellschafter beteiligt ist – einer davon ist Saarbrücken. Die Hilfe soll die Pandemie-bedingten Schäden für den Zeitraum vom 4. März bis 30. Juni 2020 und/oder von Fixkosten ausgleichen. Insgesamt ist die Höhe der Unterstützungsleistung von Bund und Ländern auf die Vorhaltekosten je Flughafen für den Zeitraum von März bis 30. Juni 2020 gedeckelt. Die Unterstützungsleistung von Bund und Ländern erfolgt zu gleichen Teilen (50 % Bund, 50% Land) als Zuschuss. Die noch kleineren Regionalflughäfen sollen bei den Gebühren für Flugsicherungsdienstleistungen entlastet werden.

Rehlinger: „Die Flughäfen in unserem Land erfüllen gleich mehrere wichtige Funktionen: Sie sind nicht nur für den Tourismus von Bedeutung, sondern auch zentral zur Aufrechterhaltung von Lieferketten für die Industrie, für die medizinische und pharmazeutische Versorgung und vielem mehr – das war vor Corona so, das ist während Corona so und das muss auch nach Corona so sein.“

REGIO.news Umweltpreis

Stixis aus dem Saarland !

Von |2021-02-26T13:38:26+01:00Februar 19th, 2021|Industrie & Handel, Kulinarisches|

STIXI von Arthur Baustert, Püttlingen

Der Bäckermeister und Wirt Peter Baustert gründete etwa 1920 in der Marktstraße 1 in Püttlingen eine Bretzel- und Teigwarenfabrik.
Sein Sohn Arthur produzierte später ebenfalls in Püttlingen in einer Fabrik namens “Freiburger Bretzelfabrik Arthur Baustert” die so genannten “Bausterts Bretzeln”. Sie waren die Vorläufer der noch heute unter dem Markennamen STIXI bekannten hellbraunen Salzstangen.

1979 wurde die Firma in “Arthur Baustert GmbH” umbenannt und ihre Produktionsstelle von Püttlingen nach Ensdorf verlagert. 1987 wandelte man das Unternehmen als “Stixi AG” in eine Aktiengesellschaft um; ihre Aktien wurden an der Deutschen Börse gehandelt.

Anfangs verkaufte man die STIXIs nur in einer durchsichtigen Cellophan-Verpackung, später auch in Blechdosen. In ihnen bot man zwei verschiedene Sorten an, und zwar ohne bzw. mit Käse (“au fromage”). Gemäß der Aufschrift auf den Dosen waren die STIXIs “knusprig und delikat” – auf Französisch: “croquant, croustillant, délicat” und in Englisch “crispy, crusty, tasty”. Unterhalb des Deckels liest man die Aufforderung “Bitte stets verschlossen halten”.

REGIO.news Umweltpreis

Saarland-Museen im Portal !

Von |2021-02-12T12:27:04+01:00Februar 12th, 2021|Kultur & Sport|

Pressemitteilung Tourismuszentrale Saarland

In saarländischen Museen stöbern

Saarland-Kultur im Schnelldurchlauf! Unter der URL http://saarland.digicult-museen.net/ haben etliche der saarländischen Museen ihre Bestände erfasst, fotografiert und online gestellt. Jedes Exponat wird einzeln vorgestellt und besitzt einen Beschreibungstext. Neben aktuellen Ausstellungen, die hinter verschlossenen Türen auf Besucher warten müssen, sind auch ältere Bestände in der Datenbank enthalten und können angeschaut werden.

REGIO.news Umweltpreis

Technik-Oscar für das Saarland !

Von |2021-02-19T10:35:34+01:00Februar 10th, 2021|Industrie & Handel, Kultur & Sport|

10.02.2021Quelle/Bild: Pressemitteilung| Virtual & Augmented Reality| Agenten und Simulierte Realität| Saarbrücken

RENOMMIERTER „TECHNIK-OSCAR“ GEHT AN DREI EHEMALIGE SAARBRÜCKER INFORMATIK-DOKTORANDEN

Die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ verleiht nicht nur Schauspielern und Filmemachern die als „Oscar“ bekannte Auszeichnung, auch für technische Verdienste werden Oscars vergeben. In diesem Jahr werden die Grundlagenforschung und die technische Entwicklung der „Intel Embree Ray Tracing Library“ prämiert. Drei der Preisträger haben bei Philipp Slusallek an der Universität des Saarlandes promoviert. Der Uni-Professor und DFKI-Forscher hat die preisgekrönte Ray-Tracing-Technologie in den letzten zwei Jahrzehnten wesentlich vorangetrieben. Heute liefert diese vielen Hollywood-Filmen und Computerspielen die perfekten Bilder und ist seit kurzem zudem in fast allen Graphikprozessoren zu finden.
Philipp Slusallek hat als Computergraphik-Professor der Saar-Universität mit seinem Team die grundlegende Ray-Tracing-Technologie maßgeblich entwickelt.

REGIO.news Umweltpreis

Saarland Piccobello !

Von |2021-02-26T13:39:26+01:00Februar 5th, 2021|Industrie & Handel|

saarland picobello: Mehr als ein „Frühjahrsputz fürs Saarland“! – Statt Müllsammelaktion ganzjährig Informationen und Mitmach-Angebote rund ums Thema „Abfallvermeidung“

Der EVS will die unfreiwillige „Corona-Pause“ beim alljährlichen Frühjahrsputz in diesem Jahr nutzen, um zu zeigen, dass hinter der Kampagne mit dem sympathischen Maskottchen, Frosch „Picollo“, weit mehr steckt als eine reine Müllsammelaktion. U.a. soll es Wettbewerbsformate und viele ansprechende Informationen zum Themenkreis Abfallvermeidung, Mülltrennung und wilder Müll geben.

Die üblicherweise im März eines jeden Jahres stattfindende picobello-Sammelaktion, zu der sich im letzten Jahr rund 40.000 Saarländer*innen angemeldet hatten, muss Corona bedingt auch in diesem Jahr pausieren. „Das birgt bei allem Bedauern auch neue Spielräume, um das Thema Umweltschutz im eigenen Umfeld auf neue Art und Weise zu thematisieren“, so EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann.
„Wir setzen fest darauf, dass die Saarländerinnen und Saarländer die Chance nutzen und sich auch im Rahmen der neuen Kampagnen-Angebote engagieren werden“, so EVS-Geschäftsführer Michael Philippi ganz optimistisch.
Details zur Picobello-Kampagne 2021 werden in Kürze auf der picobello-Webseite www.saarland-picobello.de veröffentlicht.

REGIO.news Umweltpreis

Förderpreis Ehrenamt – Jetzt bewerben !

Von |2021-02-01T12:58:27+01:00Februar 1st, 2021|Gemeinde Heusweiler, Industrie & Handel|

Innovative Projekte zum Bürgerengagement gesucht

Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und Initiativen ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Im Saarland engagieren sich 461.000 Menschen im Ehrenamt. Zur Stärkung des Ehrenamtes im Saarland hat die Landesregierung in Kooperation mit der LAG PRO EHRENAMT den Förderpreis Ehrenamt geschaffen. Seit 2001 wird der Preis im Zwei-Jahres-Turnus vergeben.

Beim Förderpreis Ehrenamt sollen Vorbilder präsentiert werden und neue Wege beschritten werden, beispielgebend für neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements.

Es werden je drei Preise im Bereich innovatives Engagement und drei Preise in der Kategorie engagierte Jugend mit einem Preisgeld von je 1000 € vergeben. Eine hochkarätig besetzte und unabhängige Jury saarländischer Persönlichkeiten vergibt die sechs Preise. Die Preisverleihung findet im Sommer 2021 statt.

Meldeschluss für die Bewerbergruppen ist der 1. Mai 2021.

REGIO.news Umweltpreis

Kreisumweltpreis – Jetzt mitmachen !

Von |2021-02-01T12:57:00+01:00Februar 1st, 2021|Gemeinde Heusweiler, Industrie & Handel, Natur & Freizeit|

Mitmachen beim Umweltpreis 2021

Schon seit 1985 gibt es den Umweltpreis des Landkreises Saarlouis. Mittlerweile ist er schon gelebte Tradition. In diesem Jahr geht es um den Aspekt der „ökologischen Altbausanierung“.

Mit diesem Thema möchte der Kreistag, Umbauprojekte, die Gesichtspunkte des nachhaltigen Bauens verfolgen, hervorheben. Zum einen soll das Spektrum dessen veranschaulicht werden, was heute bauökologisch und technisch möglich ist. Zum anderen soll herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschafft und so zur Nachahmung eingeladen werden. Ausgelobt wird insgesamt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Gesucht werden Altbauten, die nach ökologischen, klimaschonenden, energieeffizienten Standards saniert wurden und zeigen, dass nachhaltiges Bauen viele Vorteile bietet. Als Altbauten im Sinne des Kreisumweltpreises werden Gebäude verstanden, die vor der ersten Energieeinsparverordnung (01.11.1977) errichtet wurden.

Gestiegenes Umweltbewusstsein und hohes Kosteneinsparpotential, flankiert von attraktiven Fördermöglichkeiten, haben in den letzten Jahren viele Hausbesitzer im Landkreis Saarlouis dazu veranlasst, ihre Eigenheime oder vermieteten Gebäude zu sanieren. Sie alle sind aufgerufen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Bewertet werden alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen – vom Keller bis zum Dach. Die Jury freut sich besonders auf ganzheitlich, unter ökologischen Gesichtspunkten, sanierte Gebäude.

Mit dem diesjährigen Umweltpreis möchte der Landkreis Saarlouis die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Institutionen dazu ermutigen, sich für eine natürliche und nachhaltige Umwelt und für Klimaschutz zu engagieren. Er möchte dazu anregen und Ansporn geben, bei eigenen Umbauprojekten neusten ökologischen Standards Priorität einzuräumen.

Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt unter Verwendung des Bewerbungsbogens. Die Bewerbung ist bis zum 19.02.2021 per Post an den Landkreis Saarlouis, Amt 69, Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6, 66740 Saarlouis, oder elektronisch an umwelt@kreis-saarlouis.de zu senden. Es gelten die Richtlinien des Landkreises Saarlouis für die Vergabe des Umweltpreises.

Einsendeschluss ist der 19.02.2021.

Ziel des Umweltpreises ist es, das Bewusstsein um eine natürliche Umwelt als lebensnotwendige Grundlage zu fördern. Zugleich soll die Eigeninitiative im Landkreis Saarlouis ansässiger Einzelpersonen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Unternehmen und sonstiger Institutionen angeregt und unterstützt werden, aktiv an der Lösung lokaler Umweltprobleme mitzuwirken. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet will der Wettbewerb herausstellen. Der Umweltpreis wird demgemäß für wirtschaftlich realisierbare Vorschläge und Pläne sowie praktische und geistige Arbeiten verliehen, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Fachliche Unterstützung bei der richtigen Anlage innerörtlicher Naturflächen erhalten Interessierte auch von der Landwirtschaftskammer, dem Verband der Gartenbauvereine und dem Landesverband der Imker. Vom Ministerium für Umwelt wird die Anlage privater innerörtlicher Blühflächen zusätzlich finanziell gefördert.

REGIO.news Umweltpreis

Ebbes von Hei!-Einkaufs- und Genussführer 2021 !

Von |2021-02-01T12:55:30+01:00Februar 1st, 2021|Gemeinde Heusweiler, Industrie & Handel, Kulinarisches|

25.01.2021 Quelle/Bild: Regionalinitiative Ebbes von Hei! e.V., Pressemitteilung /Foto: Walburga Meyer

Ebbes von Hei!-Einkaufs- und Genussführer 2021 erscheint mit größerem Angebot

Die Verbundenheit mit der Region und der immer größer werdende Wunsch nach Regionalität und Nachhaltigkeit waren der Auslöser für die Gründung der Regionalinitiative Ebbes von Hei! im Jahr 2011. Im zehnten Jahr ihres Bestehens präsentiert die Initiative nun ihren zweiten Einkaufs- und Genussführer.

Er ist das Ergebnis eines starken Wachstums der Regionalinitiative mit inzwischen mehr als 220 Mitgliedern, so der Vorsitzende Ralf Becker. Der Einkaufs- und Genussführer 2021 ist von 60 auf 100 Seiten in der neuen Ausgabe angewachsen. Die Auflage wurde wegen der großen Nachfrage auf 20.000 verdoppelt. Vertreten sind insgesamt 148 Betriebe, davon 122 Produzenten wie Bäcker, Metzger, Manufakturen, Winzer oder Landwirte sowie 20 Händler und Verkaufsstellen und 16 Gastronomen im Rahmen der kulinarischen Aktionen.

„Die Initiative steht für mehr Lebensqualität und verstärkten Klimaschutz durch kleine Kreisläufe, naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung und der Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen“, erklärt Landrat Patrik Lauer begeistert. Es gehe um die Stärkung des Marktanteils regionaler Erzeugnisse sowie gegenseitige Vernetzung und Unterstützung unter dem Label Ebbes von Hei!.

Ebbes von Hei! möchte über den Einkaufs- und Genussführer die Produktion hochwertiger regionaler Lebensmittel und anderer Produkte durch engagierte Familienbetriebe mit Sorgfalt, handwerklicher Qualität und zu fairen Preisen weiter stärken. Der Einkaufs- und Genussführer ist erhältlich bei den Erzeugern, Händlern und Gastronomen der Initiative, sowie bei den Tourist-Informationen. Viele neue Veranstaltungen und Aktionen sind in seiner zweiten Auflage dazugekommen:

Neu sind die acht Genusstouren mit dem Bus zu Erzeugern und Gastronomen. Sie werden veranstaltet von Helmut Grein – Reiseveranstaltungen in Kooperation mit Ebbes von Hei. Jede dieser erlebnis- und genussreichen Tagesreisen bietet den Besuch von Erzeugern und Gastronomen sowie Stadtrundgängen oder eine Führung durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Dazu gekommen sind zwölf Ebbes von Hei!-Genussmärkte. Der Leitmarkt ist der Cirque des Gourmets am 4./5. September mit rund 70 Ausstellern in der Eisenbahnhalle Losheim am See. Die weiteren Genussmärkte sind integriert in schon bestehende erfolgreiche Marktveranstaltungen in Wadgassen, Lebach, Wadern, Morbach, Thalfang und Saarburg oder neue Marktveranstaltungen im Rahmen von kulinarischen Events in Perl-Borg und Kell am See.

Außerdem finden vier kulinarische Aktionen mit 16 regionalen Gastronomiebetrieben statt: Der Aktion Omas Küche folgen das Fischfestival im April, die Kartoffeltage im Oktober und die Wildwochen im November. Dabei werden mit den Produkten der Erzeuger hochwertige saisonale und regionale Gerichte angeboten.

Ganz wichtig ist dabei die Kooperation mit den Gebietskörperschaften innerhalb der „Ebbes von Hei!“-Region zur stärkeren Unterstützung der regionalen Produzenten und ihrer Vermarktung. Neben dem Landkreis Saarlouis sind eine Reihe von Kommunen wie Morbach, Thalfang, Wadern, Weiskirchen und Losheim am See Mitglieder der Regionalinitiative.

REGIO.news Ebbes von Hei

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